Graf Franz Clam-Gallas
Graf Franz Clam-Gallas

Ein Baum für den Grafen Franz Clam-Gallas

(26.7.1854 Reichenberg - 20.1.1930 Friedland)

 

Am Samstag 17. Mai 2014 fand im Rahmen des 160. Jahres-  tages der Geburt von Graf Franz Clam-Gallas neben dem Jagd-  schloss Neuwiese (Nová Louka) im Isergebirge die Anpflanzung eines Ahorns statt. Neben dem neu gepflanzten Baum befindet sich ein einfaches, steinernes Denkmal mit der lateinischen Inschrift:

 

ACER PRO MEMORIA FRANCISCI COMITIS CLAM-GALLAS

XVII MAII MMXIV

 

Das Jagdschloss, das sich 4 km nördlich von Friedrichswald (Bedřichov) befindet, wurde aus den Überresten einer alten Glashütte, die früher mal dem Glasbläser Riedel gehörte, 1844 von der Adelsfamilie Clam-Gallas umgebaut. 1930 wurde das Schloss Sitz der Clam-Gallas´schen Forstverwaltung.

 

Der Historiker PhDr. Jan Heinzl aus Haindorf leitete mit der Begrüßung der etwa 60 Gäste die Fest- lichkeiten ein. Er hielt auch die Festansprache und übernahm nachher die Moderation der Ver- anstaltung. Nach dem feierlichen Halali wurden die Gäste von dem Direktor der Forstverwaltung Ing. Ludvík Řičář begrüsst.

 

Von der Frau RNDr. Blažena Hušková wurde ein Brief der Urenkelin des Grafen, Agathe Széchényi, gleichzeitig die Enkelin von Gabriela Auersperg geb. Clam-Gallas verlesen, in dem Sie Grüße an die anwesende Gäste ausrichten ließ. Sie entschuldigte sich auch für Ihre kurzfristige Absage. Aus familiären Gründen konnte Sie an der Feier nicht teilnehmen.

 

Nach der feierlichen Baumpflanzung wurde das Programm in dem nahe gelegenen Jagdschloss fort- gesetzt. Der Historiker PhDr. Milan Svoboda von der Universität Reichenberg kam in einem Vortrag auf die wichtigsten Lebensabschnite des Jubilars zu sprechen. Er beschrieb ausführlich den Lebensweg des Grafen und würdigte seine glänzende Erfolge und Verdienste auf verschiedenen Gebieten. Anschließend verteilte er an die anwesende Gäste ein Heft mit historischen Fotografien, aus dem Leben des Grafen. Jeder Besucher konnte sich die Reproduktionen der alten Bilder mit nach Hause nehmen.

 

Als Gast wurde Frau Renate Beck-Hartmann aus München vorgestellt. Sie hat den Anwesenden das von Ihr verfasste Buch “Die Pohl-Förster in den Clam-Gallas Revieren“ präsentiert. Danach folgte ein Interview mit der Buchautorin. Die Fragen stellte Otokar Simm aus Gablonz. Die Übersetzung ins Deutsche besorgte PhDr. Jan Heinzl. Nachher nutzten einige Gäste die Chance, mit der Autorin des Buches ins Gespräch zu kommen.

 

Auch an die Verpflegung des interessierten Publikums wurde gedacht. Zur Stärkung der Besucher wurden liebevoll hergerichtete kalte Platten vorbereitet. Trotz des heftigen Dauerregens war es ein rund-  herum gelungener Tag, der allen viel Spaß bereitet hat.

 

Schon am 26. Juli 2014 folgt die nächste Aktion.

Zum 160. Jubiläum der Geburt des Friedländer Schlossherrn Grafen Franz Clam-Gallas findet in der Kirche Maria Heimsuchung in Haindorf ein Orgel-Konzert statt.

Stanislav Beran - 05.06.2014

 

 

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