Weihnachtskrippe in Friedland strahlt in neuem Glanz

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war (Evangelium nach Lukas, Kapitel 2)

 

Ab dem ersten Adventssonntag, 2. Dezember 2012, öffnet die Krippe mit beweglichen Krippenfiguren für alle Besucher ihre Tore. In diesem Jahr verspricht die neu restaurierte große Weihnachtskrippe, die sich zentral, nur wenige Meter abseits von dem Parkplatz befindet, den Besuchern zur Adventszeit ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis. Das Resultat kann sich sehen lassen.

 

Die Krippe ist 4,30 Meter breit, 2,30 Meter tief und in einem volkstümlichen, ländlichen Stil gehalten. Insgesamt über 130 Figuren aus Papier, die zum Teil über 100 Jahre alt sind, werden durch ein schweres aufziehbares Gewicht angetrieben, das sich in dem Dachstuhl befindet. Durch das Gewicht, das etwa zwei Meter absenkt, können sich die Figuren ungefähr acht Minuten bewegen. Das Szenarium zeigt eine Landschaft vor einem gemalten Hintergrund, mit sprudelndem Wasser aus einem Felsen und mit vielen Figuren, mit Gebäuden und Moos einschließlich einer Schaf- und Ziegenherde.

 

Für die Restaurierung wurde eine dreijährige Spendeaktion durchgeführt, bei der 150.262,- Kronen zusammen kamen. Mit dieser Summe wurden die umfangreichen Restaurierungsarbeiten mitfinanziert. Bei der Weihnachtskrippe musste einiges neu, aber originalgetreu wiederhergestellt werden. Das Lebenswerk des Krippenbauers Gustav Simon (1873-1953), das sich in einem der ältesten Häuser der Stadt befindet, kann ganzjährig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Wer zu keiner der genannten Öffnungszeiten Zeit hat, kann einfach einen Termin mit der Urenkelin des Erbauers außerhalb der Geschäftszeiten vereinbaren. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 20 Kronen. Für Rentner und Jugendliche ermäßigt sich der Eintritt auf 10 Kronen.

Text und Foto: Stanislav Beran - 15.10.2012

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