Klein Iser ist der kälteste Ort im Isergebirge

 

Die arktische Kälte hat sich ins Isergebirge verschoben. In der am höchsten gelegener Ansiedllung des Isergebirges (850 m) Klein Iser fielen nach Angaben des tschechischen Wetterdienstes in der Nacht zu Samstag 26. Januar 2013 die Temperaturen bis auf eisige minus 28 Grad Celsius. Das deutsch-tschechisch-polnische Drei-Länder-Eck gilt bei den Meteorologen als Kälteloch.

 

Im Jahre 1828 wurde das Gebirgsdorf zu Ehren von William, Sohn des Grafen Clam-Gallas Wilhelmshöhe benannt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde es von Wilhelmshöhe in Klein-Iser umbenannt. Im Jahr 1930 lebten hier 141 Deutsche und 12 Tschechen. Nach 1945 blieb der Ort fast unbewohnt. 1991 hatte der Ort zwei Einwohner. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 13 Häusern, in denen 8 Menschen lebten. Die Gemeinde gehörte früher zum Kreis Friedland, heute gehört sie verwaltungsmäßig zu Wurzelsdorf, Kreis Gablonz und ist ein Erholungszentrum für Wintersport und Touristik.

28.01.2013

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