Kunnersdorf liegt vier Kilometer westlich von Friedland an der polnischen Grenze.

 

 

 

Geographie

 

 

 

Kunnersdorf erstreckt sich im Isergebirgsvorland linksseitig der Wittig an deren Zufluss Kunnersdorfer Bach.

 

 

 

Geschichte

 

 

 

Die erste schriftliche Erwähnung von Kunnersdorf erfolgte im Jahre 1377, zugleich wurde auch die Kirche Aller Heiligen als Plebanie genannt. Durch das zur Herrschaft Friedland gehörige Dorf an der Grenze zur Oberlausitz führte die bedeutsame Handelsstraße von Zittau nach Friedland. Im 16. Jahrhundert war die Bevölkerung evangelisch geworden und im Zuge der nach dem Dreißigjährigen Krieg einset-zenden Gegenreformation wanderten große Teile der Bewohner in die benachbarte protestantische Oberlausitz aus. In der Steuerrolle von 1654 sind für Kunnersdorf 44 Anwesen ausgewiesen, von denen 35 verlassen und unbewirtschaftet waren. In der Zeit von 1679 bis 1680 fand der aufrührerische Schmied Andreas Stelzig aus Rückersdorf weite Unterstützung durch die Kunnersdorfer Untertanen.

 

Im Jahre 1833 bestand das Dorf aus 100 Häusern und hatte 531 Einwohner. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Kunnersdorf eine politische Gemeinde im Bezirk Friedland. 1876 entstand unter Leitung von Heinrich Pfeifer eine Freiwillige Feuerwehr. Im Jahre 1900 bewohnten 833 Menschen die 142 Häuser des Dorfes. Im selben Jahre nahm die Schmalspurbahn Friedland-Hermsdorf den Verkehr auf, ihre Strecke verlief am südlichen Ortsausgang. 1930 hatte Kunnersdorf 642 Einwohner. 1939 hatte Kunnersdorf 599 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Vertreibung der deutschen Bevölkerung. Nach der Auflösung des Kreises Friedland wurde die Gemeinde 1961 dem Kreis Reichenberg zugeordnet. Die Schmalspurbahn Friedland-Hermsdorf wurde 1976 stillgelegt. 1980 erfolgte die Eingemeindung nach Friedland und seit 1993 besteht die Gemeinde wieder.

 

 

 

Sehenswürdigkeiten

 


 

Kirche Aller Heiligen

 

Wasserkraftwerk Harta an der Wittig

 

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