Am 12.4.1616 kauft Jonas von Debschitz den Besitz Raspenau von den Brüdern Matz, Georg und Christoph Baßig und den Miterben Walter und Thomas Hesse für 1 400 Schock. Am 19.3.1617 wird Jonas von Debschitz von Christoph von Redern mit Raspenau belehnt.
1624 verkauft Jonas von Debschitz den Besitz Raspenau an Jakob Weiker, der am 20.6.1624 damit belehnt wird.                                              

Rüdiger von Debschitz - Bad Kissingen

Einwohnerzahl - 2820 (1. Januar 2017)

 

Bereits am Ende des 14. Jahrhunderts wurden Raspenau und die heute einge-meindeten Dörfer Mildenau und Mildeneichen im Zinsregister der Herrschaft Friedland erwähnt. Der Ortsteil Karolinthal entstand erst gegen Ende des 18. Jahr- hunderts aus vereinzelten Höfen und Gärten im Hölltal auf der Nordseite des Ortes.

Im 16. Jahrhundert gewann Raspenau durch den Abbau von Eisenerz und die Errichtung eines Hammerwerkes an Bedeutung, die jedoch nach dem Dreißigjäh- rigen Krieg wieder schwand. Erst mit der Industrialisierung setzte wieder ein Auf- schwung ein; so beschäftigte die 1851 im Ortsteil Mildenau errichtete Kammgarn-spinnerei Anton Richters Söhne (ursprünglich Johann Liebieg & Comp.) im Jahre 1929 über 1000 Menschen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der überwiegend deutschen Bevölkerung verfielen die Kammgarnspinnerei und viele andere Betriebe. Heute profitiert Raspenau vor allem von der touristischen Infrastruktur des Isergebirges.

 

Bei dem Hochwasser im August 2010 hat der Ort große Schäden erlitten.

Free Website Translator
free counters