Tafelfichte

 

Der Aussichtsturm auf der Tafelfichte (1.122m), der 20m hoch ist und so den Hinterberg (1.126 m ), den höchsten Berg des Isergebirges weit überragt und die Tafelfichte zur wahren Königin des Isergebirges macht, wurde am 18. August 1892 der öffentlichen Benützung übergeben und hat Tausenden von Gebirgswanderern durch die großartige Fern- und Rundsicht manche genußreiche Stunden verschafft. Gemütlich war der Aufenthalt in der Bauden-wirtschaft des Berges durch die gute Verpflegung und den biederen Wirt - Muckls Zimmermann. (1914).

 

 

Die Hütte der Bauarbeiter wurde danach zu einer Baude umgestaltet. Pro Jahr kamen zu dieser Zeit (um 1935) bis zu 18.000 Menschen auf den Berg. Seit 1909 befindet sich auf dem Berg ein Gedenkstein für den deutschen Dichter Theodor Körner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit der Vertreibung der ansässigen deutschen Bevölkerung die Baude verlassen und geplündert. Die herrenlose Baude verfiel nunmehr und auch der Turm stürzte in den fünfziger Jahren zusammen.

 

 

Durch die zunehmende Umweltzerstörung wurde in den folgenden Jahrzehnten zudem der sich einstmals bis auf den Gipfel hinziehende Wald zerstört, so dass sich der Gipfel der Tafelfichte heute weitgehend kahl präsentiert.

 

 

Nach der politischen Wende entstand der Plan, einen neuen Turm zu errichten. Im Jahr 2002 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, und am 18. September 2003 wurde der ebenfalls 20 m hohe Turm, eine Stahlkonstruktion, eingeweiht.

 

 

 

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